Lebkuchenhaus

Wir haben unser altes Bauernhaus noch ein LETZTES Mal für Weihnachten geschmückt. Unsere liebe Nicole Bühlmann hatte eine bezaubernde Idee. Ein Chnusperhäuschen ist entstanden!

Kommen Sie vorbei und schauen Sie es sich an! 

 

www.pilatustoday.ch/zentralschweiz/luzern/bauernhaus-in-emmen-wird-zum-chnusperhaeuschen-139941561

www.tele1.ch/nachrichten/emmer-lebkuchenhaus-erstrahlt-weihnachtlich-140095375

 

 

Beitrag in der Zeitung Luzerner Rundschau vom 11.12.2020:

Lebkuchenhaus Miniformat

Die liebe Daniela von www.danielascakedream.ch hat uns ein wunderschönes Lebkuchenhaus aus echtem Lebkuchen geschenkt. Das Lebkuchenhäusschen ist in unserer Weihnachtsausstellung im Bauernhaus zum Anschauen ausgestellt. Bitte nicht anknabbern ;-)

 

Die Idee zum Lebkuchenhaus...

Die Idee zum Lebkuchenhaus hatte ich schon lange. Als ich in die Kanti in Beromünster ging, ist mir dort schon immer die Bäckerei Fischer aufgefallen, denn die Konditorei schmückt sich jeweils alle 2 Jahre als Lebkuchenhaus. Dort habe ich letztes Jahr angefragt, wo sie es machen liessen. Aber so ein Schmuck ist unbezahlbar zum Kaufen.  

 

Im Lockdown im Frühling dachte ich wieder an meine Idee zurück und habe das Projekt in Angriff genommen. Zuerst habe ich ein Konzept erstellt. Ich habe jede Seite des Bauernhauses fotografiert und gezählt wie viele Lebkuchen-Jalousien zu machen sind. Dann habe ich weiter überlegt aus welchen Materialien die Eiszapfen, die Guetzli und die Lebkuchen-Jalousien gemacht werden sollen. Die Planung und das Überlegen, wie ich das realisieren könnte, hat mir Spass gemacht.  

 

Da ich bei einem Reiseveranstalter arbeite und dies eine der am meist von der Coronakrise betroffenen Branchen ist, hatte ich dieses Jahr viel Freizeit für mein Projekt. Am Anfang wusste ich noch nicht wie lange die Krise dauern würde, so habe ich fast jede freie Minute am Projekt weitergearbeitet. Eine Seite des Hauses habe ich als Test schon mal hochgehänkt. Mir kam es komisch vor bei den sommerlichen Temperaturen an Weihnachtsguetzli zu arbeiten und Schnee an das Haus zu tackern.  

 

Mein Schwiegervater Werner hat mich beim Projekt am meisten unterstützt. Er hat mir das Holz zugeschnitten und auch die Guetzli zurechtgeschnitten.  

Im April habe ich angefangen und im August bin ich dann fertig geworden. Dann hat das ganze «Gebastelte» geruht im Schopf auf einem Regal. 

 

Mitte November war es dann soweit. Wir konnten einen Hebelift ausleihen und haben alles hochgemacht in 1.5 Tagen. Mein Schwiegervater, Schwager, meine Schwägerin und ein weiterer Verwandter haben tatkräftig mitgeholfen. Dann haben wir noch verschiedene Beleuchtungen ausprobiert und uns dann für eine dezente Lichterkette pro Stockwerk entschieden.  

 

Mir ist dann die Idee gekommen, auch den Schopf so zu gestalten. So habe ich das Mauerwerk in Braun gestrichen und auch dort Eiszapfen und meine “Guetzlivorlagen” hochgemacht. Ich konnte einfach nicht aufhören, aber habe mich dann auch gefragt «Bin ich verrückt?» 

Aber ich habe ja die Zeit dafür und eine quasi eine riesige, leere “Leinwand” die man gestalten kann – das ist ein Privileg! Das Bauernhaus indem mein Schwiegervater Werner aufgewachsen ist, muss leider abgerissen werden, da wir einen Neubau realisiert haben als Ersatzbau.  

Es ist schön, dass das alte Bauernhaus so nochmals zelebriert werden kann.  

 

Aufbau Lebkuchenhaus

 

Mitte November haben wir das Lebkuchenhaus in 1.5 Tagen mithilfe der ganzen Familie aufgestellt: 

Ein paar Bilder vom Basteln...